BBQ Spareribs – der Grill-Klassiker aus den USA

BBQ-Spareribs: Titelbild

Wer schon mal in den USA war, weiß, dass ein BBQ nicht nur „einfaches Grillen“ ist! Es geht viel mehr um die Leidenschaft für Essen, Geselligkeit und ganz viel Geschmack. Eines der wohl berühmtesten Gerichte aus der BBQ-Küche sind Spareribs. Da wir eine Leidenschaft für die USA und gutes Essen haben, darf dieses Gericht bei unseren Reise-Rezepten nicht fehlen.

Wie ihr vielleicht wisst, haben wir eine sehr enge Beziehung zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Von unserer ersten gemeinsamen Reise bis zu unser standesamtlichen Hochzeit in New York haben wir so manch ein Erlebnis in den USA geteilt.

Auch die US-Küche hat es uns angetan. Neben New York Cheesecake, Pancakes und saftigen Burgern mögen wir auch leckere BBQ Spareribs mit hausgemachter Marinade. Traditionell werden die Ribs im Smoker zubereitet; mit einem Kugelgrill und einigen Kniffen klappt es aber ebenfalls sehr gut!

Zusammen mit Matthias‘ Bruder Patrick, der passionierter Grill- und BBQ-Fan ist, haben wir uns daran gemacht, ein großartiges Rezept für Spareribs für euch zu basteln. Da es sehr viele Familien-und Geheimrezepte gibt und kaum ein US-Amerikaner sich ein Wörtchen entlocken lässt, hat Patrick in den letzten Jahren selbst viel rumprobiert und ein wirklich authentisches Rezept mit hausgemachter Marinade kreiert…

BBQ-Ribs: Smoker

Patricks Rezept für BBQ Spareribs

BBQ Spareribs

Vorbereitungszeit12 Stdn.
Zubereitungszeit5 Stdn. 30 Min.
Vorbereitung Kugelgrill45 Min.
Gericht: BBQ, Grillen, Spareribs
Land & Region: USA
Keyword: BBQ, Grillen, Spareribs, USA
Portionen: 6 Portionen

Equipment

  • Kugelgrill
  • Räucherhalterung für den Grill bzw. Ribhalter
  • Backofenform aus Edelstahl (alternativ Backpapier und Alufolie)
  • 3-5 Kilo Briketts - (daraus legst du einen Minionring; für die Menge ist die Größe des Grills entscheidend)
  • 2-3 Räucherchunks (Obstholz)
  • Grillthermometer

Zutaten

Ribs

  • 2 St. Louis Ribs – die haben mehr Fleisch als normale Spareribs (alternativ 4 Baby Back Ribs)
  • 5 EL Öl
  • 200 ml Apfelsaft (100ml pro Rib)

Marinade für die Ribs (Rub)

  • 4 EL Paprikapulver Edelsüß
  • 2 EL Meersalz
  • 1,5 EL Brauner Zucker
  • 1,5 EL Chilipulver (je nach gewünschtem Schärfegrad mehr oder weniger)
  • 0,5 TL Cumin
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 0,5-1 EL Cayennepfeffer

Glacen

  • 50 ml beliebige BBQ-Sauce

Notizen

Bevor du mit dem Grillen beginnen kannst, musst du deine Spareribs vorbereiten. Dafür fügst du vier Esslöffel Paprikapulver Edelsüß, zwei Esslöffel Meersalz, eineinhalb Esslöffel braunen Zucker, eineinhalb Esslöffel Chilipulver, einen halben Teelöffel Cumin, einen Esslöffel Knoblauchpulver, einen Esslöffel Zwiebelpulver und etwas mehr als einen halben Teelöffel Cayennepfeffer in eine Schüssel und vermengst alles ordentlich. Wenn du das erledigt hast, ist dein Rub vorbereitet.
Nun kannst du dich deinen Ribs widmen – ob du zwei St. Louis Ribs oder vier Baby Back Ribs nimmst, ist dir überlassen. Zuerst trocknest du die Ribs ab. Danach ziehst du die Silberhaut auf den Spareribs ab. Dafür kannst du den Stiel eines Teelöffels verwenden. Nachdem du die Silberhaut abgezogen hast, ölst du das Fleisch ein und bestreust die komplette Oberfläche mit dem Rub. Wenn überall an den Ribs Trockenmarinade ist, drückst du das Rub leicht an. Danach gibst du die vorbereiteten Ribs für mindestens zwölf Stunden in den Kühlschrank. In dieser Zeit zieht die Trockenmarinade ein und sorgt für einen intensiven Geschmack an deinen Spareribs. Nimm das Fleisch circa eine Stunde vor Zubereitungsbeginn aus dem Kühlschrank. Wenn du die Ribs direkt vom Kühlschrank auf den Grill packst, garen sie nicht so gleichmäßig.
Tipp: Bereite dein Fleisch im besten Fall am Abend vor dem BBQ vor.
Um den Grill vorzubereiten, musst du entlang des Rands einen Minionring legen. Dieser sorgt dafür, dass über die komplette Grilldauer eine konstante Temperatur innerhalb des Kugelgrills herrscht. Wenn du nicht weißt, wie man einen Minionring legt, schau doch mal auf dieser Seite vorbei. Dort ist es sehr anschaulich und gut erklärt.
Bevor du den Minionring anzündest, musst du die Räucherchunks rund fünfzehn Minuten wässern und auf das erste Drittel des Minionrings legen.
Den Minionring startest du durch sechs durchgeglühte Briketts. Diese legst du an einen der Anfänge des Rings.
Direkt nach dem Anzünden platzierst du den Ribhalter im Zentrum des Kugelgrills.
Nun lässt du den Minion Ring etwa dreißig Minuten einglühen, um die Gartemperatur von 110-120°C zu erreichen. Diese Temperatur hält der Ring nun für etwa 6 Stunden.
Nach dem Einregeln der Temperatur stellst du die Spareribs in den Ribhalter und räucherst sie bei konstanter Temperatur (110-120°C) für vier Stunden – nutze dafür ein Grillthermometer. Wir haben bei unseren BBQs dieses Thermometer* im Einsatz und sind damit sehr zufrieden.
Nach vier Stunden legst du die Ribs in eine Backofenform aus Edelstahl, übergießt sie mit 200 ml Apfelsaft und bedeckst die Form mit Alufolie, um die Ribs für eineinhalb Stunden darin zu dämpfen. Alternativ kannst du die Ribs in Backpapier einschlagen, dort den Apfelsaft einfüllen und dann das Backpapierpaket mit Alufolie fest einrollen und verschließen. Erhöhe die Temperatur im Kugelgrill anschließend leicht auf etwa 130-140°C.
Nach der Dämpfphase nimmst du die Ribs vom Grill und löst die Knochen durch eine leichte Drehbewegung aus dem Fleisch. Das sollte sehr leicht gehen. Löst der Knochen sich nicht direkt, verlängerst du die Dämpfphase nochmals um etwa dreißig Minuten.
Zusatztipp:
Du kannst die Spareribs entweder direkt genießen oder sie noch glazen. Dafür bestreichst du die Ribs auf allen Seiten mit Barbecuesauce und legst sie bei 100°C für weitere 30 Minuten zurück auf den Grill.

Traditionell wird zu den Spareribs in den USA Cole Slaw als Beilage gereicht. Wir bereiten unseren Krautsalat ebenfalls nach typischer US-Rezeptur selbst zu. Das Rezept dazu findest du hier.

Wenn du noch weitere Gerichte aus der ganzen Welt kochen willst, dann schau doch einfach bei #tastingjourneys vorbei. Hier findest du noch viele leckere Reise-Rezepte aus anderen Ländern.

*Hierbei handelt es sich um Affiliate Links. Wenn du darüber etwas buchst oder bestellst, bekommen wir eine kleine Provision, um YOURneys weiter aufzubauen. Du zahlst natürlich trotzdem nur den regulären Preis. Außerdem empfehlen wir hier nur, was wir auch selbst nutzen.– 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Recipe Rating




Scroll to Top