Daily YOURneys Reisen

„Woher nimmst du deine Inspiration für Reisen?“

Inspiration für Reisen: Beitragsbild

Hello again,
erst einmal großes Sorry dafür, dass es hier in den letzten Tagen so still war. Wie auf Facebook (Werbung, da Verlinkung) schon erklärt, war ich total eingespannt in der Uni und zumindest jetzt im letzten Master-Semester spielt die eben doch noch die erste Geige. Aber: Jetzt ist es vorerst geschafft 🙂

Heute habe ich mich dann an einen persönlichen Post gewagt, der eine Frage beantworten soll, die ich öfter höre: „Woher nimmst du deine Inspiration für Reisen?“
Die Antwort ist vielfältig, lässt sich aber mal wieder ganz gut auseinanderklamüsern, wenn ich sie in Form einer Liste gebe. Wie immer geht es natürlich nicht darum, dass ich dir „meine“ Länder oder Spots empfehlen will. Viel mehr will ich dich motivieren, dir deine eigenen Ideen zu basteln und dann loszugehen und sie auszubauen.

Also los:

  1. „Breakfast with a view“

    Auf Platz eins meiner Inspiration für Reisen steht unangefochten das Frühstück mit Matthias. Das ist bei uns ein kleines Ritual, das wir versuchen, in unseren Alltag einzubauen – sei es am Wochenende oder auch mal unter der Woche wenn er nicht zur ersten Stunde unterrichten muss und ich erst später Uni habe. Wie ich hier schon erzählt habe, entstehen zwischen uns bei einem guten Kaffee einfach die besten Gespräche. Wenn wir dann noch den Blick auf die Weltkarte haben, die in unserem Wohnzimmer hängt, sprudeln die Ideen nur so aus uns heraus. Die Grundsteine meiner Inspiration für Reisen werden also tatsächlich in den eigenen vier Wänden gelegt und wir entscheiden eigentlich immer an diesem Ort, wohin die nächste YOURney gehen soll – wer hätte das gedacht.
    Ähnlich gute Ideen haben wir aber natürlich auch immer, wenn wir unterwegs sind. Quasi das Reisen als Inspiration für neue Reisen. Meine persönlichen Lieblingsorte und -momente (teilweise auch sehr inspirierende) kannst du bei Instagram (Werbung, da Verlinkung) verfolgen 🙂

     

    Inspiratio für Reisen: Breakfast with a view      Virtual Travel-Assistance: Beitragsbild

  2.  Begegnungen

    Natürlich reichen die Grundsteine allein nicht. Ich plädiere zwar immer dafür, dass jeder Mensch seine EIGENE YOURney machen sollte – aber hey: selbst das beste Grundgerüst kann ein bisschen Inspiration vertragen. Beim Ausbau meiner Ideen helfen mir neben meiner Fantasie vor allem auch Begegnungen mit Menschen. Das können einerseits Freunde sein, die schon viel rumgekommen sind und von ihren Reisen berichten, aber auch Einheimische auf Reisen, die von anderen Orten schwärmen oder Bekannte aus aller Welt, die von ihrer Heimat erzählen. Dabei geht es mir nicht darum, bestimmte Orte innerhalb der Länder zu besuchen, die mir berichtet werden, sondern einfach um die Inspiration für Reisen und die Vielfältigkeit der Welt.
    Die vielen verschiedenen Menschen sind übrigens auch ein Grund, warum ich in Berlin meine perfekte Homebase gefunden habe: Egal, ob in der Uni, in Cafés oder in Coworking-Spaces: Überall trifft man Menschen aus aller Welt, mit denen man über Reisen oder den Sinn des Lebens quatschen kann 🙂

  3. Buchhandlungen und Bücher
    Inspiratio für Reisen: Reiseregal

    © Laura Fauss

    Hachja, Buchhandlungen. Ich habe einfach einen Faible für sie und halte mich manchmal gut und gerne zwei Stunden darin auf, ohne es zu merken. Manchmal lassen mich die literarischen Ecken aber kalt und ich stiefele schnurstracks zu den Bildbänden und Reiseführern.
    „Reiseführer?“ denkst du jetzt vielleicht. Schließlich passt das Konzept dahinter nicht so gut mit YOURneys zusammen. Aber das ist eben das, was ich meine und auch in meinem allerersten Post über die Entstehung von YOURneys schon erklärt habe: Ich liebe Reiseführer. Und ich kaufe öfter welche, wenn sie im Angebot sind. Weil sie mein Fernweh stillen. Ich habe einige in meinem geliebten Reiseregal von Ländern, in die ich iiirgendwann mal reisen möchte. Manchmal komme ich in der Buchhandlung sogar erst auf die Idee, eine bestimmte Destination könnte etwas für mich sein. Wenn sich daraus dann wirklich der Plan zu einer YOURney entwickelt, blättere ich in Reiseführern herum, schaue mir Fotos an und nehme auch gern den ein oder anderen „Geheimtipp“ mit. Früher hab ich die Dinger dann auch mit auf Reisen geschleppt. Das wiederum habe ich mir mittlerweile abgewöhnt. Um mich nicht zu verlieren. Und weil sie auch echt schwer sind, verdammt 😀
    Die GANZ GANZ wichtigen Sachen (das sind pro Trip eine Hand voll) fotografiere ich einfach ab. Und ansonsten stehen die Bücher im Regal und wenn ich mal wieder dolles Fernweh habe, nehme ich eines heraus und blättere verloren darin herum. Und siehe da: Es hilft! Zweckentfremdung lässt grüßen…

  4. Flughäfen

    Das Gefühl, am Gate zu stehen und die Flieger starten und landen zu sehen, ist für mich ein unbeschreiblich schönes. Und das, obwohl ich seit ein paar Monaten nicht mehr sooo begeistert vom „selbst drin sitzen“ bin. Auch wenn ich nicht mehr so sorgenfrei fliege, wie früher und auch wenn ich weiß, wie schlecht die Dinger für Mutter Natur sind, strahlen Flugzeuge für mich die ultimative Freiheit aus.
    Ich liebe das Gefühl wenn ich sie abheben sehe oder gar drin sitze: das Kribbeln, was sich im ganzen Körper breit macht, die Mischung aus Fernweh, Nervosität (ohja, mittlerweile viiiel Nervosität 😀 ) und Vorfreude…einfach eine ganz schwer zu beschreibende Emotion.
    Jedes Mal, wenn Matthias und ich unsere Familien in der Pfalz mit dem Auto besuchen, fahren wir direkt am Frankfurter Flughafen vorbei. Und jedes Mal würde ich am liebsten einfach von der Autobahn abfahren, das Auto irgendwo abstellen und in die nächste Maschine steigen. Weil das leider oft nicht geht, passiert stattdessen jedes Mal das gleiche: Wir reden die restlichen 150 Kilometer bis zur Ankunft ununterbrochen darüber, wohin wir jetzt am liebsten losfliegen würden – und wenn wir zuhause angekommen sind, erzählen wir unseren Eltern, was seit neustem ganz oben auf unserer Liste steht 🙂

  5. Filme und Dokus

    Das ist mehr ein Tipp von Matthias, als von mir – er ist nämlich der ultimative Filmkenner. Und nicht selten kommt er, nachdem er einen neuen gesehen hat, mit der Idee für ein bestimmtes Ziel um die Ecke. Weil ihm die Bilder (schon fast gruselig, was dank Drohnen heute alles möglich ist) so gut gefallen haben, oder weil er die Idee witzig findet, den Drehort zu besuchen. Und damit kriegt er mich meistens: In London haben wir uns dagegen entschieden, die sündhaft teure Tour in die Harry Potter-Studios zu machen und stattdessen ein bisschen recherchiert. Und siehe da: An ganz unscheinbaren Ecken standen wir mitten in der Stadt dann vorm Ministerium für Zauberei und in der Winkelgasse. Hachja, auch Filme können echt inspirierend sein.
    Für Dokus (insbesondere Tierdokus aus Afrika) sind wir übrigens beide ziemlich anfällig. Ich werde nie vergessen, wie ich 2014 im Frühjahr fast jeden Mittwoch mein Vormittags-Seminar in der Uni sausen ließ, weil Matthias frei hatte und wir (übrigens in Kombination mit dem ausgedehnten Frühstück, damals aber noch ohne Weltkarte) vor der wöchentlichen Tierdoku klebten. Einige Monate später wurde aus Fernsehen dann Realität: Inspiriert durch die tollen Tierbilder in den Dokus reisten wir nach Südafrika und verbrachten dort drei der schönsten Wochen unseres Lebens. 🙂

    Inspiration für Reisen: Zaubereiministerium       Inspiratio für Reisen: Zebras

  6. Reiseblogs und Instagram

    Für diesen Punkt gilt ähnliches, wie für 3.: Auch wenn es im ersten Moment scheint, als würde das nicht so gut zu YOURneys und mir passen, liebe ich sowohl Instagram, wie auch Reiseblogs. Ersteres, um Fernweh zu stillen und Inspiration zu sammeln und letzteres darüber hinaus für hilfreiche Tipps und Hacks zum Reisen. Ein paar meiner persönlichen Favoriten unter den kleineren und großen Reiseblogs, die ich auch selbst regelmäßig lese, sind:

    Jenny&Sebastian mit 22 Places
    Gesa mit Wonderful Wild
    Die Jungs und Mädels von Reisedepeschen
    Christian&Katrin mit Before wie die
    Anja mit Travel on Toast
    Julia mit Bezirzt
    Sebastian und sein Team mit Off the Path
    Susanne mit Lovely Places
    Kathrin mit Fräulein draußen
    Carina mit travel run play
    Die Mädels von travelettes

  7. ITB

    Ein weiterer Ort, an dem ich Inspiration für Reisen finde, ist die ITB in Berlin. Ich besuche die Messe seit Jahren gemeinsam mit meiner Mama, weil sie ein Reisebüro hat – und komme jedes Mal mit Tausend Ideen für mögliche Reisen zurück. Dieses Jahr war ich dann auch zum ersten Mal mit dem Blog im Hinterkopf dort (auch wenn ich YOURneys ein paar Tage vorher ja gerade erst gelauncht hatte) und die Eindrücke waren überwältigend. Neben den ganzen tollen Ständen der verschiedenen Länder (Thailand und Malaysia haben mich da dieses Jahr besonders interessiert – guess why 🙂 ) war ich echt baff zu sehen, wie die Zusammenarbeit mit Bloggern in den letzten Jahren im Tourismus angekommen ist. Accor Hotels verschenkte beispielsweise unzählige paar Schuhe an Reiseblogger – selbst an ganz frische ohne Kooperation mit dem Unternehmen, wie mich. Definitiv eine coole Idee, denn wer schon einmal bei der ITB war, der weiß, wie einem in den riiiiesigen Hallen die Treter qualmen können. Mit der Kampagne #myjourneybegins sorgte Accor für glückliche Füße – und in meinem Fall für einen „Magic Moment“, weil ich begeistert von dem Namen der Kampagne war. Warum nur? 😉

    Inspiratio für Reisen: ITB Accor      Inspiratio für Reisen: ITB

  8.  Mit offenen Augen durch die Welt gehen

    Last but not least finde ich, dass Inspiration für Reisen oft an Ecken wartet, an denen man sie gar nicht erwartet. Wenn du also mit offenen Augen durch das Leben gehst, wirst du sie im Alltag überall finden 🙂

     

  9. Info:
    Dieser Post kann Werbung enthalten.

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2 Comments

  • Reply
    Daniel | Sports-Insider
    4. Mai 2017 at 9:47

    Hi, ich habe auch schon öfters überlegt auf die ITB zu gehen, hatte aber immer etwas Sorge das es einfach doch zu viel und zu groß ist. Haben die Leute an den Ständen Zeit für Blogger, wenn man da einfach vorbeigeht? Ich interessiere mich nämlich für neue Destinationen, wo man Sport und Kultur verbinden kann.

    • Reply
      Laura
      4. Mai 2017 at 14:22

      Hi Daniel,

      Zuerst: Ich empfehle die ITB jedem Reisebegeisterten – egal, ob Blogger oder nicht. Die Messe gibt so viele Eindrücke und Inspiration, es macht (zumindest mir) wahnsinnig Spaß und ich freue mich schon aufs nächste Jahr 🙂

      Was die Stände angeht: Mal so, mal so würde ich sagen. Manche haben sich lange mit mir unterhalten (so eben auch Accor), obwohl ich YOURneys erst kurz vorher gelauncht und das auch immer betont habe. Andere hatten nicht mal jemanden aus der passenden Abteilung dabei – oft ergaben sich aber trotzdem tolle Gespräche 🙂

      Es gibt aber auch ein Blogger Speed-Dating für das man sich vorab anmelden kann. Wie lohnenswert das ist, weiß ich leider nicht, weil ich es dieses Jahr auch erst zu spät registriert habe und die Anmeldung schon geschlossen war…nächstes Jahr will ich das aber testen 🙂

      Liebe Grüße

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