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Großstadtdschungel meets Outdoor: Tipps für (d)eine Stadt

Outdoor in der Stadt: Beitragsbild

Mir ist in den ersten Tagen im Mai fast die Decke auf den Kopf gefallen, weil mir die kleinen Outdoor-Abenteuer im Alltag gefehlt haben. Ein Glück hat das Wetter letzte Woche richtig gut mitgespielt und ich konnte mal wieder raus. Welche Outdoor-Unternehmungen sich im Großstadtdschungel so anbieten, habe ich heute für dich gesammelt.

Ich hab immer Hummeln im Hintern und kann kaum fünf Minuten still sitzen. Ich bin gerne on Tour und mag Outdoor-Aktivitäten aller Art. Am liebsten gehe ich Beachvolleyball spielen oder bouldern. Beides klappt in Berlin echt gut. Und ganz bestimmt bietet auch deine Stadt viele Möglichkeiten für kleine Outdoor-Abenteuer im Alltag. Hier sind meine Vorschläge:

    1. Beachvolleyball

      Das ist mit Abstand meine liebste Outdoor-Aktivität in den sonnigen Monaten. Beim „beachen“ (wie wir es immer nennen) kannst du dich austoben und überschüssige Energie raus lassen. Am besten in der Sonne mit guten Freunden. Fühlt sich fast nach karibischem Strand an, nur das Meer fehlt. Aber ein bisschen Schwund gibts ja immer 😀
      In Berlin gibt es viele Möglichkeiten zum beachen: Southbeach, Beachmitte oder Beachpark 61 sind beispielsweise sehr gute Anlagen und zählen ganz klar zu meinen Favoriten.

      Tipp: Auch im Winter gibt es in Berlin die Möglichkeit Beachvolleyball zu spielen – zwar etwas teuerer als im Sommer, aber immerhin. So kannst du den Outdoor-Spaß in die Halle holen. Auch hier finde ich den Southbeach perfekt.
    2. Bouldern

      Wer mit etwas Geschick unterschiedlichste Wände hoch klettern und dabei einen kleinen Adrenalinkick bekommen will, ist beim Bouldern genau richtig. An verschiedenen Parcours kannst du dich ausprobieren. Gebouldert wird ungesichert und in geringer Höhe. Bei Stürzen wirst du von einer Matte aufgefangen und landest immer weich. Ich finde es echt anstrengend und hatte nach den ersten Malen Muskelkater an Stellen im Körper, von denen ich gar nicht wusste, dass da Muskeln existieren 😀

      Zum Bouldern in Berlin gehe ich meist zu Bright Side in der Nähe der Julius-Leber-Brücke. Die haben nicht nur richtig coole Indoor-Parcours, sondern auch einen Außenbereich.
    3. Klettern

      Für die Schwindelfreien unter uns ist Klettern eine gute Wahl. Ein Sport, der nicht nur für deine Arme und Beine anstrengend ist –  auch dein Kopf hat viel zu tun: du musst fokussiert und konzentriert sein, um nicht abzuschmieren – falls doch, bist du natürlich gesichert. In Berlin finde ich die Magic Mountain-Kletterhalle super, weil sie auch Wände im Freien hat und somit ein bisschen Outdoor-Programm liefert. Auch als Anfänger findest du bei solchen Anbietern genügend unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, um genau deine Route zu klettern.

    4. See / Freibad

      Das Baden am See ist natürlich ein Sommer-Highlight. Oftmals sind die Seebäder im Sommer zwar voll, trotzdem mag ich Seen lieber, als ins Freibad zu gehen. Erstens ist man schön in der Natur und zweitens sparst du (wenn das Seebad nicht gerade Eintritt kostet) auch noch ein paar Kröten. Mein Berlin-Favorit ist der Glienicker See im Süden der Stadt. Der ist oft nicht so überrannt und vom Ufer kannst du zu einer kleinen Insel schwimmen, auf der du dich mit einer Schaukel ins Wasser schwingen kannst.

      Klar, auch Freibäder sind im Sommer echt chillig. Trotzdem bin ich ganz klar der Seetyp.

      Urlaub in der eigenen Stadt: See

      © Laura Fauss

    5. Radeln

      Rund um Berlin gibt es sehr viele gute Radwege, die dich durch große Teile Brandenburgs bringen – auch an schönen Badestellen vorbei. Und durch richtig tolle Natur. Eine Radtour lohnt sich dort bei schönem Wetter immer. Für ein bisschen Outdoor-Sport im Alltag bietet sich auch der Weg zur Arbeit mit dem Rad an. Das hat gleich drei Vorteile:  Täglich eine Portion Bewegung, Schonung der Umwelt und billiger als Öffis oder Auto ist radeln auch 🙂

    6. Kanu

      Ich bin selbst erst einmal in Berlin Kanu gefahren. Irgendwie mache ich das viel zu selten. Dabei ist die Sportart echt cool. Allerdings ist es auch ein bisschen anstrengend, sich auf dem Wasser mit so einem Kanu fortzubewegen ohne irgendwo rein zu fahren. Davon kann ich ein Lied singen: Andauernd bin ich Richtung Schilf abgedriftet oder wollte mich mit Ausflugsdampfern anlegen. Gott sei Dank konnte ich meinen Weg in letzter Sekunde immer wieder korrigieren. Trotz (oder vielleicht gerade wegen? 😀 ) allem war es ein tolles Erlebnis. Kanus kannst du in den Sommermonaten an vielen Flüssen, Kanälen und Seen anmieten und eine schöne Tour machen. Alternativ kannst du in den meisten Städten auch Ruderboote mieten.

    7. Wandern

      Ob spazieren oder richtig wandern – beides sind super Outdoor-Aktivitäten, die du nahezu überall umsetzen kannst. Wer braucht schon die Alpen für eine ordentliche Wandertour? Auch das Stadt-Umland bietet oft tolle Wege und manchmal findest du hübsche Spazier-Routen sogar mitten in der Stadt. In Berliner spaziere ich am liebsten um die Seen im Süden der Stadt. Wenn du ein Bisschen weiter raus fährst, kannst du super Wandergebiete für dich entdecken. Wo ein Wille ist, ist auch ein (Wander)-Weg 😉

Genug der Tipps. Schließlich wollen wir ja beide was erleben. Also rein ins Outdoor-Abenteuer mitten im Großstadtdschungel.

Was unternimmst du, wenn dir die Decke auf den Kopf fällt? Was ist dein liebstes Outdoor-Abenteuer? Lass es mich wissen.

In diesem Sinne: Auf ins nächste Abenteuer!
Matthias

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