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Damit es bei REISE-Fieber bleibt: Unsere Reiseapotheke

Heute will ich dir unsere persönliche Reiseapotheke für Abenteuer in fremden Gefilden zeigen. Irgendwie ist es wohl zu meiner Aufgabe geworden, über diese „worst case“-Themen zu schreiben. Aber: Was muss, das muss 😉

Zuerst: Es geht in diesem Beitrag um unsere persönliche Reiseapotheke und es gibt sicherlich tausende Varianten und Möglichkeiten, wie diese aussehen kann. Deine Reiseapotheke kann –  je nachdem, wie du sie individuell angepasst hast – natürlich abweichen.

WICHTIG:  Es ist in jedem Fall immer klug, hinsichtlich deiner Reiseapotheke vorab mit deinem Arzt zu sprechen. Teile ihm dabei mit, welche Art von Reise du planst und wohin es gehen soll. Nur so kann er dich kompetent beraten.

Die Reiseapotheke hilft dir nur bei kleineren Wehwehchen. Suche beim Verdacht auf etwas Ernsthaftes oder bei größeren Verletzungen immer einen Arzt vor Ort auf.

Alle Medikamente können natürlich Einfluss auf deinen Körper nehmen (Müdigkeit/Rastlosigkeit, etc.). Dementsprechend solltest du deine Reispläne spontan an die Situation anpassen. Beachte immer den Beipackzettel zu dem jeweiligen Medikament. Bei Unklarheiten wende dich bitte an einen Arzt oder Apotheker. Den Satz wollte ich schon immer mal schreiben. 😀

 

 Unsere Reiseapotheke für Erkältungen oder Grippe

Wir kennen es alle: Wie schnell hat man sich mal erkältet oder einen Schnupfen eingefangen. Meistens immer dann, wenn es gerade am Schönsten ist.
Oftmals ist der Weg zum Ziel schon der erste Ort, an dem du dir leicht eine Erkältung zuziehen kannst: Das Flugzeug. Ich habe mich schon oft in diesen fliegenden Kühlschränken erkältet (wie du das vermeidest und weitere Tipps für einen entspannten Flug findest du hier). Aber meine Reisen habe ich deshalb noch nicht unterbrochen. Damit auch du in diesem Fall die YOURney fortsetzen könntest, kannst du dich vorbereiten, indem du folgende Medikamente gegen eine Erkältung/Grippe immer in deiner Reiseapotheke mitführst:

  • Schmerzmittel/fiebersenkendes Mittel: Nimm das Mittel deiner Wahl mit. Ich vertraue da Ibuprofen, aber das ist Geschmacksache.
  • Breitband-Antibiotikum: Hierfür musst du unbedingt mit einem Arzt reden, nur dieser kann dir ein solches Mittel verschreiben und dich kompetent beraten. Außerdem scheiden sich bei einem „Standby-Antibiotikum“ die Geister. Daher sollte das jeder für sich wissen. Wir haben für den Notfall eines dabei – haben es aber noch nie gebraucht.
  • Nasenspray: Hier kannst du dich zwischen einem Meerwasser-Nasenspray oder einem mit Wirkstoff entscheiden. Nimm am besten das Spray, welches du auch zuhause nutzt.

 

Unsere Reiseapotheke für Magen-Darm-Probleme

Reisen hat ja immer auch etwas mit Essen und Trinken zu tun. Wie schnell hast du was Falsches gegessen, was dir nicht bekommt… Um dem Ganzen etwas vorzubeugen, empfehle ich dir, kein Wasser aus der Leitung zu trinken, wenn du nicht ausdrücklich etwas anderes erfahren hast. So beugst du vielen Auslösern von Magen-Darm-Problemen vor, denn verunreinigtes Wasser stellt eine der größten Gefahrenquelle dar.
Einen hundertprozentigen Schutz gibt es natürlich nicht. Und in manchen Fällen ist es auch sinnvoll, die Probleme im wahrsten Sinne des Wortes auszusitzen – etwas, was deinem Körper nicht gut tut, sollte schließlich schleunigst wieder raus. Überlege dir daher, ob Mittel gegen Durchfall oder Erbrechen Sinn machen.
Auf folgende Medikamente gegen Magen-Darm-Probleme kannst du im Zweifel zurückgreifen:

  • Tannacomp oder vergleichbares Produkt: Hilft gegen unspezifische Durchfälle.
  • Vomex oder vergleichbares Produkt: Hilft gegen Brechreiz.
  • Elektrolyte: Helfen bei Flüssigkeitsverlust durch Magen-Darm-Probleme.
  • Kohletabletten: Helfen dabei, den Erreger auszuscheiden und sind oft eine gute „erste Wahl“.

 

 Stand-By Produkte für deine Reiseapotheke

Diese Liste für Stand-By Produkte stellt nur unsere wichtigste Auswahl dar und kann von Land zu Land variieren. Denn hier kommt es oft ganz speziell auf deinen Reiseort an.
Fährst du beispielsweise in tropische Regionen, so empfiehlt es sich, ein Malariamittel mitzunehmen – auch außerhalb der Malaria-Saison. Aber diesen Punkt musst du persönlich mit deinem Arzt klären.
Folgende Standy-By-Medikamente finden sich in unserer Reiseapotheke:

  • Malariaprophylaxe: Sprich in jedem Fall nochmal mit deinem Arzt. Ich persönlich nehme immer ein Malariaprodukt als Stand-By Medikament mit.
  • Mittel gegen Juckreiz: Ich packe für Stiche immer einen Azaron-Stift oder Tigerbalsam ein.
  • Mückenspray: Je nach Ziel gibt es gute Sprays schon in Deutschland oder vor Ort. Einige Tipps gegen fiese Stiche in Afrika findest du in der Safari-Packliste.
  • Wundsalbe
  • Pflaster; Thermometer etc.: Was du im Erste-Hilfe Fall benötigst, findest du hier.
  • Salbe für Sonnenbrand
  • Vitamine
  • Reisehygiene-Set
Reiseapotheke: Beitragsbild

© Laura Fauss

 

Last but not least: Vergiss deine persönliche Vorsorge nicht

Wir alle haben oft noch einen persönlichen Bedarf an Mitteln, die in einer Reiseapotheke nicht fehlen dürfen. Vielleicht hast du beispielsweise Allergien oder bekommst schnell eine Blasenentzündung? Vielleicht leidest du ja auch an Bluthochdruck. Oder du nimmst die Pille.
Vergiss bei der ganzen Reiseplanung deine individuellen Medikamente aus dem Alltag nicht. Diese würde ich auch immer ins Handgepäck packen, falls dein Rucksack oder Koffer verloren geht oder verspätet ankommt.
Da dieser Bereich so individuell ist, wie es Reisende gibt, will ich hier nur ein paar Möglichkeiten aufzeigen:

  • Anti-Allergikum
  • Mittel gegen Blasenentzündung
  • Verhütungsmittel

 

Tipp von einer befreundeten Ärztin: In Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung ist es ratsam, ein bis zwei Einmalspritzen mitzunehmen und darauf zu bestehen, dass diese im Falle einer Behandlung genutzt werden.

Für einige Medikamente benötigst du bei der Einreise in manche Länder eine Bescheinigung, da es ansonsten illegal wäre, diese mit dir zu führen.
Erkundige dich auch in diesem Fall im Vorfeld. Lass dir im Zweifel von deinem behandelnden Arzt eine Bescheinigung  ausstellen (auch auf Englisch, das ist wichtig!).
Das sind meiner Meinung nach alle wichtigen Punkte für eine Reiseapotheke.
Damit solltest du im Notfall gut gerüstet sein. Scheue dich aber nicht, vor Ort zum Arzt zu gehen wenn sich keine Linderung einstellt oder es um etwas Ernsteres geht. Meistens bekommst du in deinen Unterkünften Auskünfte über Ärzte und wo sie zu finden sind.
Mit einer Auslandskrankenversicherung, beispielsweise vom ADAC, brauchst du dir auch keine Sorgen um die Kosten zu machen.

Was sind deine Begleiter in der Reiseapotheke? Hast du „must haves“?

In diesem Sinne: Auf ins nächste Abenteuer!
Matthias

 

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