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12 Tipps für einen entspannten Flug

Tipps für einen entspannten Flug: Beitragsbild

Keine Fernreise ohne stundenlangen Flug. Du kennst das sicher: Anfangs bist du euphorisch und freust dich auf den Start, dann genießt du für eine Weile die Aussicht. Vielleicht schmeckt sogar das Essen. Aber dann zieht sich die Reise. Kann eben schon ’ne lange Zeit sein dort oben. Doch mit diesen 12 Tipps für einen entspannten Flug vergehen die Stunden über den Wolken in Nullkommanichts.

  1. Komfortable Klamotten

    Das A und O ist für mich auf einem langen Flug das richtige Outfit. Warum? Weil ich verdammt quengelig werden kann, wenn mich bei stundenlangem Sitzen auf engem Raum eine Jeans quält. Meine Lösung für Mädels: Leggings. Und bequeme Schuhe. Tipp: Zieh deine Wanderschuhe* für den Flug an falls du welche dabei hast. Die sollten ohnehin schon eingelaufen sein (oder vor der ersten Trekking-Tour eingelaufen werden) und so musst du die meist schweren Schuhe nicht rumschleppen. Dazu leichte Söckchen plus dicke Socken zum drüber ziehen wenn es kühl wird.
    Obenrum die Zwiebel: Mehrere Schichten, damit du für alle Temperaturen im Flugzeug gewappnet bist. Manchmal ist auch ein Schal oder zumindest ein leichtes Tuch keine schlechte Sache. Auch eine dünne Decke kann bei kühler Klimaluft nicht schaden – diese bekommst du ja aber auch oft an Bord.

  2. Nackenkissen

    Zu meinen Tipps für einen entspannten Flug gehört definitiv auch ein Nackenkissen. Früher fand ich immer, dass Menschen damit einfach nur lustig aussehen. Bis ich es selbst versucht habe: Der Kopf purzelt nicht mehr durch die Gegend und der Nacken wird auch nicht so steif.
    Im Sale habe ich vor Jahren bei ALDI zwei Nackenkissen für Kinder gekauft – das eine Ende hat bei einem die Form eines Elefantenkopfes und beim anderen die eines Bärenkopfes. Eigentlich waren sie als Gag für Matthias und mich vor unserer ersten Fernreise gedacht. Seither nutzen wir sie aber auf jedem Flug und nehmen die verwirrten Blicke der Mitreisenden gern in Kauf. Die „Köpfe“ der Kissen sind nämlich perfekt weil man darauf das Gesicht ablegen kann. Außerdem haben sie schon für viele lustige Momente gesorgt. Praktischer, weil platzsparend, ist aber ein aufblasbares Nackenkissen*. Aktuell überlege ich daher, ob ich mir so eines auch noch zulege.

  3. Der richtige Sitzplatz

    Egal, ob du lieber am Fenster oder am Gang sitzt: Die Wahl deines Sitzplatzes kann deine Zeit über den Wolken besonders auf langen Strecken enorm beeinflussen. Daher empfiehlt es sich, vorab online einzuchecken und sich (wenn möglich) einen Platz auszusuchen. Am ruhigsten sind übrigens die Sitze über den Tragflächen und den meisten Fußraum hat man oft an den Notausgängen. Letztere Plätze kosten allerdings häufig extra und trotzdem ist nicht gewährleistet, dass man sie auch bekommt. Personen auf diesen Plätzen dürfen nämlich keinerlei körperliche Beeinträchtigungen aufweisen, da sie in der Lage sein müssen, im Notfall die Tür zu öffnen.

  4. (Salzwasser)-Nasenspray und Augentropfen

    Die Klimaluft an Board sorgt im schlechtesten Fall dafür, dass dir die Nase abfriert. Im besten Fall trocknet sie bloß komplett aus. Juchey. Vorbeugen kannst du hier mit Nasenspray. Wenn du nicht direkt ein „normales“ nutzen willst, kannst du es auch mit Meerwassernasenspray versuchen. Das befeuchtet die Schleimhäute, hat aber keine medizinischen Zusätze. Manche helfen gut, andere weniger. Nach ein bisschen rumprobieren, weil ich unbedingt von „richtigem“ Nasenspray loskommen wollte (klingt irgendwie als wäre es eine Droge 😀 ) habe ich mit diesem* Nasenspray auf Meerwasser-Basis mit Kamille gute Erfahrungen gemacht. Es war das erste, was bei mir einen ähnlichen Effekt hatte, wie medizinisches Spray.
    Wenn du das gleiche Problem auch mit den Augen hast, kannst du hier mit Hyaluron-Augentropfen vorbeugen. Die halten die Augen feucht.
    Zusatz-Tipp für Mädels: Im Flugzeug auf Mascara und Konsorten verzichten. Deine Augen werden es dir danken 😉

  5. Müdigkeit vs. Kommunikation

    Müde in den Flieger, damit du den Flug durchschläfst? Oder aufgeschlossen mit dem Sitznachbarn über Reiseerfahrungen plaudern? An diesem Punkt gehen die Meinungen auseinander. Wenn du dich nicht endgültig festlegen willst, ist es wahrscheinlich klug, deinem Biorhythmus zu folgen: Steht ein Nachtflug an, gehst du müde an Bord (vor einer langen Reise ist das doch die beste Vorlage um mit deinen Freunden nochmal die Nacht zum Tag zu machen 🙂 ). Steht ein Flug über Tag an, suchst du dir einen netten Gesprächspartner und machst einen kleinen Mittagsschlaf oder schaust einen Film. Oder zwei. Oder drei…

  6. Schlafmaske

    Auch eine Schlafmaske kann deinen Wohlfühlfaktor auf einem Flug verbessern. Da ich meist die nutze, die ich von der Airline bekomme (ich besitze bisher keine eigene), kann ich dir keinen persönlichen Tipp geben. Conni von Planet Backpack hat zwischen zahlreichen anderen Tipps für einen besseren Schlaf auf Reisen aber von ihrem Favoriten berichtet: Eine Tempur- Schlafmaske.

    Tipps für einen entspannten Flug: Utensilien

    © Laura Fauss

  7. Bequeme Kopfhörer und der passende Soundtrack

    Gute Kopfhörer sind auf einem langen Flug Gold wert. Klar, es gibt auch für umme welche an Bord. Aber wenn auch du zu der Gruppe Menschen gehörst, der die Dinger nach spätestens einer Stunde höllisch in den Ohren wehtun, dann werden dich On-ear-Kopfhörer bei der nächsten Reise sehr wahrscheinlich sehr glücklich machen. Es gibt zwar zahlreiche teure Teile und nach oben ist preislich fast kein Limit gesetzt, doch man bekommt auch schon für kleines Geld gute klappbare Modelle* mit ausreichendem Klang. Durch die Klappfunktion sind sie gut zu verstauen und: Sie schützen die Ohren vor kalter Klimaluft 😉
    Doch was wären die besten Kopfhörer ohne den richtigen Sound? Auch wenn das Angebot an Filmen und Musik an Bord groß ist: Stell dir für ungemütliche, rucklige oder langweilige Momente deine persönliche Wohlfühlplaylist zusammen.

  8. Deine Reiselektüre

    Egal, ob Kurzgeschichten anderer Reisender, der neue Lieblings-Krimi oder eine romantische Story über den Sinn des Lebens: Bücher sollten auf deiner Reise nicht fehlen. Sie sind nicht nur am Strand ein guter Begleiter sondern können dir auch über den Wolken ein paar gemütliche Momente bescheren.

  9. Stützstrümpfe

    Wenn du, so wie ich, Probleme damit hast, dass deine Füße auf langen Flügen anschwellen oder unangenehm kribbeln, kann es zum einen helfen, wenn du dich immer mal wieder hinstellst, auf die Zehenspitzen wippst oder ein paar Schritte gehst. Aber auch Stützstrümpfe schaffen hier Abhilfe.
    Ich weiß nicht, ob das medizinisch so optimal ist, aber mein persönlicher Geheimtipp sind Kompressionsstrümpfe, wie Fußballer sie tragen. Matthias hat mir einmal aus der Not heraus ein Paar geliehen, weil ich vergessen hatte, medizinische zu kaufen. Seither trage ich sie auf jedem längeren Flug. Aber wie gesagt: Ich weiß nicht, ob das aus medizinischer Sicht so korrekt ist. Auf meinem nächsten langen Flug werde ich daher die medizinische Variante (siehe Foto: Die heißen Teile in Beige) testen und davon berichten.

  10. Kaugummi

    Gegen Druck auf den Ohren bei der Landung solltest du immer Kaugummis im Gepäck haben. Falls du dann doch keine Probleme bekommst, ist dir ein frischer Atem immerhin garantiert. Und falls die Ohren Ärger machen: Fleißig kauen, es hilft wirklich!

  11. Kosmetik und Hygiene

    Nicht nur deine Schleimhäute freuen sich über eine Extraportion Feuchtigkeit, sondern auch deine Haut. Ich habe daher immer eine Feuchtigkeitspflege für Gesicht und Hände dabei.
    Gerade bei sehr langen Flügen kann auch eine Zahnbürste im Handgepäck nicht schaden. Das pelzige Gefühl kann irgendwann echt nervig werden und Wegwerf-Zahnbürsten gibt es nicht bei jeder Airline. Zum Glück, denn die Dinger sind natürlich das Gegenteil von nachhaltig.
    Für den Frischekick zwischendurch eignet sich ein kleines Deo im Handgepäck.

  12. Gute Ernährung, viel trinken, keinen Alkohol

    Du kannst bereits vor dem Flug dafür sorgen, dass du über den Wolken recht fit bleibst indem du dich die Tage vorher gesund ernährst, viel trinkst und auf Alkohol verzichtest. Okay, zugegeben, letzteres könnte schwer werden, wenn du die Nacht vorm Abflug durchfeierst 😀 Aber einen Versuch ist es wert. Über den Wolken gelten diese Regeln übrigens auch. Trink am besten viel stilles Wasser und verzichte auf Kohlensäure und Alkohol.

Extra-Tipp bei Flugangst: „Rescue“-Tropfen

Wenn du ein bisschen Bammel vor den Stunden in der Luft hast, könnten dir „Rescue Tropfen“* eventuell helfen. Ich weiß, dass sich bei der Wirkungsweise von Bach-Blüten die Geister scheiden. Aber meine persönliche Erfahrung war positiv.
Es gab vor einigen Monaten eine Phase, in der ich plötzlich leichte bis mittlere Angst vorm Fliegen hatte. Zeitweise waren da Momente, in denen ich richtig Panik hatte, dass meine YOURneys nur noch vom Boden aus starten könnten. Mittlerweile ist die Phase zum Glück überwunden. Bei meinem letzten Flug habe ich die Tropfen ausprobiert und hatte auf jeden Fall das Gefühl, entspannter zu sein. Daher sind sie für mich definitiv eine Nennung wert.

Mit diesen 12 Tipps für einen entspannten Flug kannst du dir über den Wolken hoffentlich eine schöne Zeit machen.
Wenn du Ergänzungen oder Verbesserungen hast, freue ich mich über Kommentare 🙂

 

Liebe, Glück und gute Reise

Laura

 
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1 Comment

  • Reply
    Basic packing list for light luggage | YOURneys
    25. November 2018 at 13:49

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